Saturday, March 28, 2009

hiasln es

da hias hod a hittn in da mittn vum goatn
mid a boa steckn in ole fia eckn
und kriagdadi ziagdadi mim schlittn int hittn
schlogt da an steckn mittn duachs beckn
- und do konnst don woatn!

Wednesday, March 18, 2009

Warum trotz Krise kündigen?

Wei's in da Oabeit so fad is
Wia da Noabert im Tschad is.


Saturday, February 28, 2009

"Experte": "BIP sinkt 2009 um 44 Prozent!"

Gatterer: "Überbietet DAS, WIFO und OeNB!"

Wien (red.). Im Rennen um das schwärzeste Sehen in Zeiten der Wirtschaftskrise hat Fast-Fachmann Walter Gatterer gestern eine neue Runde eröffnet. Das österreichische Bruttoinlandsprodukt, so Gatterer, werde in diesem Jahr um volle 44 Prozent zurückgehen - und zwar "nicht vielleicht und in etwa, sondern garantiert und mindestens". Gatterer weiter: "Wahrscheinlich noch mehr!"

Damit liegt die Prognose des Wiener Jung-Finanzpropheten deutlich über den Einschätzungen von WIFO-Chef Aiginger und OeNB-General Nowotny, die bisher lediglich einen Rückgang im einstelligen Bereich vorhersahen. Dazu Gatterer: "Amateure". Der 24-jährige wittert einen Generationenkonflikt. "Wenn ich noch mit der Pferdetramway zur Schule gefahren wäre, hätte ich auch ein Problem damit, in wenigen Monaten von null auf minus 44 zu kommen." Aiginger und Nowotny waren für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Neben dem kompletten Zusammenbruch der Weltwirtschaft, sagt Gatterer stark unterschiedliche Preisentwicklungen für verschiedene Anlageklassen voraus: "Der Erdölpreis wird weiter niedrig bleiben. Aber Speiseöl - da gibt es Raum nach oben!" Gatterer zur Grundlage seiner Untersuchungen: "Ich gehe durch die Straßen. Ich sehe die Leute." Das legt der Fachmann auch anderen nahe. Gatterer gibt jedoch zu bedenken: "Jetzt heißt es, schnell sein. Seit heute haben wir nur noch 56 Prozent Spielraum für noch pessimistischere Prognosen!"

Saturday, February 21, 2009

12 + x attempts at witty statements

1) There's a reason why I like minivans: all the crack, AK-47s and Moldovan schoolgirls that fit inside.

2) I value people's differences. If you're a socialist, I value that difference as negative.

3) When I'm old, I'll want to relive the past - including the battle of Mohács.

4) I believe Gutenberg gave us books, Darwin gave us monkeys, and Jesus gave us the lower-case "t".

5) If you're in love with a cigarette machine, that's just Stockholm syndrome.

6) Now that I live in Vienna - I waltz the line.

7) I wish I had more Jewish friends, so I'd have something to counter allegations of antisemitism.

8) I hold a doctorate in wiring money from the University of Nizhny Novgorod.

9) I will pay my church tax dues once those Nigerian millions pour in.

10) I like honesty, especially when it comes to PIN numbers.

11) I was very premature as a child. When the others had imaginary friends, I had an imaginary girlfriend. And still do.

12) Later on, she took up residence in my right hand.

x) Not even this trainwreck can damage my trust in my sense of humour.

Synagoggomobil

Israels Autoindustrie ist bekannt für kräftige Muldenkippas und beschnittige Rabbriolets.

Friday, February 20, 2009

Seenot

Ertrinken.

Vgl. in: "Ich muss mir den Respekt meiner Freunde ertrinken."

Monday, February 16, 2009

Schindler's List

Social security is a lot like Santa Claus.
The older you get, the less you can believe in it.

Friday, January 23, 2009

Brutto für netto

Nicht jeder ist Investmentbanker.
Aber jeder ist Geld-
an-Investmentbanker-
Verschenker.

Monday, January 12, 2009

Tuesday, December 30, 2008

Nui Nei

i muass ned woin oba kinz a miassn
i mecht linza daschiassn

Tuesday, December 23, 2008

Sunday, December 21, 2008

-ieder/-ahn

Ich liege im Bett auf dem warmen Gefieder,
Zerbeiß' meinen Stift mit dem Zahn.

Ich schriebe Gedichte, Geschichten und Lieder,
Doch hab' nicht Ideen noch Plan.

Von oben schau'n Goethe und Schiller hernieder,
Sie lachen und johlen und rufen: Oh, sieh! Da
Versucht er's schon wieder im Wahn.

Die Wut fährt mir kalt in die ruhenden Glieder,
Ich schrei es hinaus: Ach, wer sind schon die da?
Nichts als Leimsieder,
So bieder die Lieder,
Und doch jeder stolz wie ein Hahn.

Tuesday, December 16, 2008

Samarhythmic

Hungry people need bread.

Zu Deutsch: Ungarische Bibeln [sind] nicht breit (und passen daher in jedes Regal!).

Sunday, December 14, 2008

Hard Proof

If you are innocent then why am I yelling at you?

Thank god for the misery of others

I wanted to jump off a bridge yesterday, then chose not to. Why? Because unlike people who watch 'Grey's Anatomy', I still have something to live for. And I'm not talking about sex, tasty food or any of those other leftist joys that are supposed to make your existence bearable. I'm talking about the suffering of people who aren't me. Not only is it a great help to put one's own malaise into perspective - it's also usually a good laugh.

So when I witness someone being beaten up on the street, I don't come rushing to assist them. I incite the assailants. From a distance. Unfortunately, Vienna is a rather safe megalopolis, so I am denied even this simple joy all too often. It really makes you want to jump off bridges.

I also enjoy visiting people in hospitals. I may not have a girlfriend, but you have lung cancer! And unlike involuntary celibacy, it's terminal!

So everytime bad things happen to good people (or to bad people - who am I to care?), I mutter a thankful prayer. Or maybe I just stop cursing inwardly for a second. It's not about poetic justice. It's not about tit for tat. It's about poetic capital punishment and tit for getting struck in the face with a pipe wrench. And everytime someone gets struck in the face with a pipe wrench - metaphorically or not - I cheer up a bit.

Saturday, November 29, 2008

Johannes B. (2002, unedit.)

Es wohnt im finstersten Winkel der Schule, dem mystischen Direktorat,
Ein Wesen, dass kratzt mit dem Kopf an der Decke und trägt große Schuhe und Bart.

Das lockige Haar fällt ihm weit in den Nacken und ist wohl in Ehren ergraut,
Zwei rundliche Gläser verstärken die Blicke, wohin dieser Riese auch schaut.

Johannes, so heißt er, doch lang ist es her, dass so ihn jemand genannt,
Denn seit Jahren ist der Johannes uns allen nur als Herr Direkta bekannt;

Seit damals, als er sich mit kräftigen Beinen, nach oben, nach oben sich stieß,
Und all die andern, die oft heut’ noch dort wandern, in ihrem Chaos beließ.

Nun herrscht der Johannes in ledrigem Sessel, regiert mit eiserner Faust,
Während die Welt um die Schule sich ändert, und sich sein Haar weiter kraust.

Kein Verbrechen, keine Untat bleibt ungesühnt, keine schmutzige Weste bleibt weiß,
Denn mächtig sind des Direktors Freunde, im Rathaus, beim Schulrat, am Gleis.

Und wenn Schüler verspätet das Schulhaus erreichen, dann schaltet Johannes auf stur,
Er telefoniert mit den Bahnhofsbeamten, und weiß, wann der Zug wirklich fuhr.

Es ist dieser Wille fürwahr zu bewundern, denn auch, wenn es Wichtiger’s gibt,
So findet er doch stets die Zeit zur Erziehung der Schüler, die er so liebt.

Johannes, Johannes, auch wir, die du führtest, wir ehren, lobpreisen dich sehr,
Wir wünschen dir alle noch recht viele Jahre – uns kratzt es schließlich nicht mehr!

Monday, November 24, 2008

Koaliaison

Den Faymann Werner find' ich herrlich.
Ehrlich ist er zwar nur spärlich.
Doch Ehrlichkeit ist heut'
für d' Leut'
- ehrlich! -
entbehrlich.

Monday, November 17, 2008

klana mo

klana mo mochs weaksdoa zua
schlof an da maschin
kumt east da slowaknbua
is dei stö dahin.

klana mo mid fiass und hend
klomma di ans bond
d ungarn sand ans hackln gwend
und da lohn? a schond.

klana mo bock stock und stoa
moch de grenzn dicht
kummt da tschech da do zuvoa
schiabsd boid d letzte schicht.

Sunday, November 16, 2008

Großes Kino

Walter Gatterer - ein Quantum Fast (ein Wortspiel)

Walter Gatterer, Geheimredaktent im Dienste Seiner Majpresstät Michael I. Hax'n von der Fleischbeschau wird vom Leiter des ressortenreinen Geheimdienstes "Affaires Viennoises" auf einen Fall von baunormer Spannweite angesetzt, der ihn in die Innersten Bezirkel der Macht führen wird.

Ein als grantiger Pensionist getarnter V(ernader)-Mann hat Beweismaterial gefaksimiliert, das von einer ensemblematischen Überbausünde zeugt: in der Altwiener Blumenstockgasse hat eine geheimelige Macht einen die Altwiener Blumenstockgasse querenden Steg im zweiten Altwiener Blumenstock errichtet. Hinterrücks überbrücks und in Form eines bass nicht zur barocken Gebäudegruppe passenden Krupp(?)stahl-Brockens. Vom Regen in die Traufe: nun muss Walter Gatterer den Aus-der-Taufe-Heber des Planken-Horrors ausheben.

Am Abscheuplatz angelangt, hat Walter Gatterer den Drang, die Schlange sang- und klanglos zu belangen, doch dazu täte ihre Identität nät. Sein Unwissen schützt Walter Gatterer nicht vor Strafe, wohl aber form weiteren sträflich (vernach)lässigen Formulieren. Er beginnt seinen Sondiereinsatz und setzt seinen Charme bei der Angestellten der Putzerei in einem der beiden vercharmedelten Objekte ein. Die Dame ist putzig, stellt sich aber dumm (an). Auch in der Bank daneben gibt es nur danebulöse Auskünfte für Walter Gatterer. Hier verwaltet man Unvermögen - das, ihm zu sagen, was er hören will: wem die Willen gehören.

***FIN***det Walter Gatterer je heraus, wer hinter dem Ganzen steht?

& demnächst:
Walter Gatterer und die Unterfreimaurer des Denkmalschutzes

Walter Gatterer erfährt in einer Orgien-und-Mysterien-Buchhandlung den wahren Eigentümer des eigentümlichen Ungetüms: die Altwiener Großloge der Freimaurer Österroreichs. Entsetzt will Walter Gatterer die Welt von der Verschwörung in Kenntnis entsetzen, doch sein Chef verkennt den Ernst der Plage. Ist er einer von ihnen? Sicher. Aber wer sind sie? Und wie lange noch? Walter Gatterer bleibt nur eine Gewissheit: er kann niemanden mehr trauen. Als Laie.

Sub Tiles

Da Aundre Hella
Hod an Kella
Und wea ned foigd
Dea hockt do boid.