Tuesday, December 30, 2008

Nui Nei

i muass ned woin oba kinz a miassn
i mecht linza daschiassn

Tuesday, December 23, 2008

Sunday, December 21, 2008

-ieder/-ahn

Ich liege im Bett auf dem warmen Gefieder,
Zerbeiß' meinen Stift mit dem Zahn.

Ich schriebe Gedichte, Geschichten und Lieder,
Doch hab' nicht Ideen noch Plan.

Von oben schau'n Goethe und Schiller hernieder,
Sie lachen und johlen und rufen: Oh, sieh! Da
Versucht er's schon wieder im Wahn.

Die Wut fährt mir kalt in die ruhenden Glieder,
Ich schrei es hinaus: Ach, wer sind schon die da?
Nichts als Leimsieder,
So bieder die Lieder,
Und doch jeder stolz wie ein Hahn.

Tuesday, December 16, 2008

Samarhythmic

Hungry people need bread.

Zu Deutsch: Ungarische Bibeln [sind] nicht breit (und passen daher in jedes Regal!).

Sunday, December 14, 2008

Hard Proof

If you are innocent then why am I yelling at you?

Thank god for the misery of others

I wanted to jump off a bridge yesterday, then chose not to. Why? Because unlike people who watch 'Grey's Anatomy', I still have something to live for. And I'm not talking about sex, tasty food or any of those other leftist joys that are supposed to make your existence bearable. I'm talking about the suffering of people who aren't me. Not only is it a great help to put one's own malaise into perspective - it's also usually a good laugh.

So when I witness someone being beaten up on the street, I don't come rushing to assist them. I incite the assailants. From a distance. Unfortunately, Vienna is a rather safe megalopolis, so I am denied even this simple joy all too often. It really makes you want to jump off bridges.

I also enjoy visiting people in hospitals. I may not have a girlfriend, but you have lung cancer! And unlike involuntary celibacy, it's terminal!

So everytime bad things happen to good people (or to bad people - who am I to care?), I mutter a thankful prayer. Or maybe I just stop cursing inwardly for a second. It's not about poetic justice. It's not about tit for tat. It's about poetic capital punishment and tit for getting struck in the face with a pipe wrench. And everytime someone gets struck in the face with a pipe wrench - metaphorically or not - I cheer up a bit.

Saturday, November 29, 2008

Johannes B. (2002, unedit.)

Es wohnt im finstersten Winkel der Schule, dem mystischen Direktorat,
Ein Wesen, dass kratzt mit dem Kopf an der Decke und trägt große Schuhe und Bart.

Das lockige Haar fällt ihm weit in den Nacken und ist wohl in Ehren ergraut,
Zwei rundliche Gläser verstärken die Blicke, wohin dieser Riese auch schaut.

Johannes, so heißt er, doch lang ist es her, dass so ihn jemand genannt,
Denn seit Jahren ist der Johannes uns allen nur als Herr Direkta bekannt;

Seit damals, als er sich mit kräftigen Beinen, nach oben, nach oben sich stieß,
Und all die andern, die oft heut’ noch dort wandern, in ihrem Chaos beließ.

Nun herrscht der Johannes in ledrigem Sessel, regiert mit eiserner Faust,
Während die Welt um die Schule sich ändert, und sich sein Haar weiter kraust.

Kein Verbrechen, keine Untat bleibt ungesühnt, keine schmutzige Weste bleibt weiß,
Denn mächtig sind des Direktors Freunde, im Rathaus, beim Schulrat, am Gleis.

Und wenn Schüler verspätet das Schulhaus erreichen, dann schaltet Johannes auf stur,
Er telefoniert mit den Bahnhofsbeamten, und weiß, wann der Zug wirklich fuhr.

Es ist dieser Wille fürwahr zu bewundern, denn auch, wenn es Wichtiger’s gibt,
So findet er doch stets die Zeit zur Erziehung der Schüler, die er so liebt.

Johannes, Johannes, auch wir, die du führtest, wir ehren, lobpreisen dich sehr,
Wir wünschen dir alle noch recht viele Jahre – uns kratzt es schließlich nicht mehr!

Monday, November 24, 2008

Koaliaison

Den Faymann Werner find' ich herrlich.
Ehrlich ist er zwar nur spärlich.
Doch Ehrlichkeit ist heut'
für d' Leut'
- ehrlich! -
entbehrlich.

Monday, November 17, 2008

klana mo

klana mo mochs weaksdoa zua
schlof an da maschin
kumt east da slowaknbua
is dei stö dahin.

klana mo mid fiass und hend
klomma di ans bond
d ungarn sand ans hackln gwend
und da lohn? a schond.

klana mo bock stock und stoa
moch de grenzn dicht
kummt da tschech da do zuvoa
schiabsd boid d letzte schicht.

Sunday, November 16, 2008

Großes Kino

Walter Gatterer - ein Quantum Fast (ein Wortspiel)

Walter Gatterer, Geheimredaktent im Dienste Seiner Majpresstät Michael I. Hax'n von der Fleischbeschau wird vom Leiter des ressortenreinen Geheimdienstes "Affaires Viennoises" auf einen Fall von baunormer Spannweite angesetzt, der ihn in die Innersten Bezirkel der Macht führen wird.

Ein als grantiger Pensionist getarnter V(ernader)-Mann hat Beweismaterial gefaksimiliert, das von einer ensemblematischen Überbausünde zeugt: in der Altwiener Blumenstockgasse hat eine geheimelige Macht einen die Altwiener Blumenstockgasse querenden Steg im zweiten Altwiener Blumenstock errichtet. Hinterrücks überbrücks und in Form eines bass nicht zur barocken Gebäudegruppe passenden Krupp(?)stahl-Brockens. Vom Regen in die Traufe: nun muss Walter Gatterer den Aus-der-Taufe-Heber des Planken-Horrors ausheben.

Am Abscheuplatz angelangt, hat Walter Gatterer den Drang, die Schlange sang- und klanglos zu belangen, doch dazu täte ihre Identität nät. Sein Unwissen schützt Walter Gatterer nicht vor Strafe, wohl aber form weiteren sträflich (vernach)lässigen Formulieren. Er beginnt seinen Sondiereinsatz und setzt seinen Charme bei der Angestellten der Putzerei in einem der beiden vercharmedelten Objekte ein. Die Dame ist putzig, stellt sich aber dumm (an). Auch in der Bank daneben gibt es nur danebulöse Auskünfte für Walter Gatterer. Hier verwaltet man Unvermögen - das, ihm zu sagen, was er hören will: wem die Willen gehören.

***FIN***det Walter Gatterer je heraus, wer hinter dem Ganzen steht?

& demnächst:
Walter Gatterer und die Unterfreimaurer des Denkmalschutzes

Walter Gatterer erfährt in einer Orgien-und-Mysterien-Buchhandlung den wahren Eigentümer des eigentümlichen Ungetüms: die Altwiener Großloge der Freimaurer Österroreichs. Entsetzt will Walter Gatterer die Welt von der Verschwörung in Kenntnis entsetzen, doch sein Chef verkennt den Ernst der Plage. Ist er einer von ihnen? Sicher. Aber wer sind sie? Und wie lange noch? Walter Gatterer bleibt nur eine Gewissheit: er kann niemanden mehr trauen. Als Laie.

Sub Tiles

Da Aundre Hella
Hod an Kella
Und wea ned foigd
Dea hockt do boid.

Saturday, November 08, 2008

Ex Pressis Verbis - Um Längen teurer

"Über den Wolken ... muss die Beinfreiheit kostenlos sein!"

Parolen dieser Art werden groß gewachsene Reinhard-Mey-Fans bald vor dem Hauptquartier der Air France skandieren. Im Lichte der Krise will sich die gebeutelte Fluglinie ein Zubrot auf dem Rücken bzw. den Beinen ihrer Passagiere verdienen. Künftig wird der Franzosenflieger einen Aufschlag von 50 Euro für Sitze mit mehr Beinfreiheit einheben - konkret für die Plätze vor den Notausgängen, wo die Sitzreihen weiter auseinanderstehen.

Zuschläge für übergewichtige Fluggäste sind schon seit längerem angedacht. Jetzt kommen auch die Langbeinigen zum Fußkuss. Bei den maroden Airlines firmieren die Zusatzprofite bereits als "Kilo/Meter-Geld". Die kleinen Dünnen mögen sich da noch in ihre winzigen Fäustchen lachen. Doch nicht zu laut: Lange Beine laufen schneller!

Friday, October 24, 2008

Vers 2410

Christian tradet statt Casino.
Vierzig Euro! Großes Kino!

Thursday, October 23, 2008

Vers 2310

Christian ärgert im Privaten,
sein Geschäft mit Derivaten.

Tuesday, October 21, 2008

Vers 2110

Christian weiß noch vor der Börse:
Austro-Airline? It gets worse.

Monday, October 20, 2008

Vers 2010

Christian und der Herr Minister,
schmieden Pläne - wie sinister!

1910:
Christian thinks the streets are pretty,
once the light has left the city.

Sunday, October 12, 2008

Tuesday, October 07, 2008

Distraction

Die Geschichte von Alice im WunderlanDistraction allein, weil das ja alles gar nicht stimmt.

Monday, October 06, 2008

Cancer

Kinder, cancer bissl leiser sein?

Sunday, August 31, 2008

Thursday, August 28, 2008

voyn

ans mechti kena
mi
ans geng wend rena
gwena

Thursday, August 21, 2008

Geheimrat

Wenn du als Oberösterreicher eine Wohnung in Wien suchst ... vermeide die Formulierung "Lebensraum im Osten".

Monday, August 11, 2008

Dornwald

Was trug Maria unterm Herzen?
Eine Kiste Zipfer Märzen.

Friday, July 04, 2008

Schubladler

Manche Leute sind gut drauf, wenn alles für sie läuft und schlecht, wenn sie Probleme haben. Diese Leute sind Opportunisten. Manche Leute sind in bester Stimmung, obwohl ihnen das Schicksal beständig Knüppel zwischen die Beine wirft. Diese Leute sind Idioten. Zuletzt gibt es Leute, die sind unzufrieden und verärgert, auch wenn ihnen ihr Leben gar keinen Grund dazu gibt. Diese Leute sind Künstler.

Monday, June 02, 2008

Don't Hassle That Burger

I've been sending out e-mails.
I've been writing a lot.
I've sent them out to females.
No replies I've got.

Saturday, May 24, 2008

Log. Bewerb.

21:44
kroatiens alter mann macht mir angst. er ist älter als das grammophon. der sprecher meint der alte hätte sich vorher angetschechert. kein wunder. kroatien ist vorbei.
es folgt polen. das lied fängt furchtbar an, wahrscheinlich geht es so weiter. die sängerin sieht aus wie arielle in ihrem tiefgeschlitzten meerjungfrauenkleid. ich glaube, sie singt auf englisch. ich kann nicht denken, weil mein hirn einschläft, aber so ist das eben bei großen gefühlen. wann werden die menschen je verstehen? das lied ist fast so toll wie die titanic titelmelodie. celine dion fans sind enorm, in dem sinn dass sie gegen alle regeln verstoßen. vor allem der natur. die ganze bühne ist blau. das ist sehr meditativ, sodass ich meine seele wandern lassen und ihre pfade hier kartographieren kann. ergebnis: ich habe zu wenig freunde. ich bräuchte eine ganze armee. in enganliegenden kleidern mit großer oberweite. auch die herren. und alle hätten perfekte zähne wie die polin.

21:48
ein regnerischer frühling in belgrad? die ganze stadt kann es wegschwemmen. aber die hauptstraße ist nett, soweit ich mich erinnere. viele regenschirme zittern am schirm.
es folgt island mit der euroband. der sänger verbringt seine tage mit dem warten auf glück das seines weges kommt. er ist mein seelenverwandter, aber hoffentlich sehe ich komplett anders aus. island hat nicht einmal den euro eingeführt, der name ist doch anmaßung … die sängerin hat dickere oberarme als ich. das ist nicht allzu schwer. das ist ihr leeeeeeben. singen sie. ich komme nicht ganz drauf, was an dem lied genau aussagen über ihr leben sind. vielleicht leben sie zuhause auch auf einer bühne und haben statt energiesparlampen scheinwerfer in den fassungen. island ist ja dank der erdwärme nicht aufs energie sparen angewiesen. verdammte nördlinge. reibt es uns nur rein! diese erdbeerspießchen auf dem schirm sehen gut aus.
die türkische band singt angeblich gegen atomkraftwerke. das heutige lied ist ein liebeslied auf innere dämonen. morgen gehe ich radfahren. ich mag die gitarren im glitzerlook. sicher einzelstücke. das lied könnte jeden atomreaktor zum schmelzen bringen. zartschmelzende weiße schokolade auf den erdbeerspießchen. wie bitter wenn man wieder einmal nicht haben kann, was der bildschirm zeigt. ähnlich wie bei den ausstrahlungen auf kabel 1 nach mitternacht. offensichtlich hat einer der sänge eine gitarre mit türkischer flagge drauf. sponsored by kronenzeitung.

21:56
werbepause. man wirbt für: kleine kinder auf dreirädern, erotische beziehungen zu kiwis. auf comedy central läuft little britain.

22:00
return to the contest. portugal stampft über die lautsprecher. die dicke sängerin schaut der blonden aus nächster nähe ins dekolleté. und ist traurig. sie trägt als einzige schwarz. schwarz und gold. die portugiesischen landesfarben, diese stille poesie nimmt mir den atem. oder die macht der melodie? eine von den sängerinnen hatte krebs und trägt eine glatze zur toga.
lettländische piraten singen über seewölfe. so ähnlich wird die musi auf dem waldinger ortsfest, 30. – 32. (sic!) mai beim schned in purwörth. kumts ole! pirates are all the lettish pirates can be and they will steal the show. just like your ear virginity. aber es ist gut, wenn diese armen oststaaten sparsamkeit beweisen. immerhin kostet es einiges an geld, so einen song contest auszutragen. serbien musste dafür den kosovo verkaufen. der lettische sänger hat ein kapperl wie dj ötzi.

22:06
schweden war früher eine europäische großmacht, stieg jedoch im 17. jahrhundert in die weitgehende bedeutungslosigkeit ab. die sängerin erzwingt das recht auf freie rede: „bah, is de schiach.“ die rolle der hintergrundsängerinnen ist nicht ganz klar. wahrscheinlich spritzen sie zwischendurch das botox nach. jetzt steht plötzlich noch so eine ikone der homosexuellen szene in göteborg auf der bühne. oder ein promifriseur. ich will tischtennis spielen. das publikum tobt. die orf-kommentatoren kommen sich ähnlich lustig vor wie ich.
für dänemark singt ein engländer seit er sechs ist. er hat im knabenchor angefangen, wurde dann missbraucht und lief in einem einkaufszentrum amok. die teilnahme am songcontest ist teil eines neuen rehabilitationsprogramm. er fühlt sich super, weil die sonne scheint und trägt dennoch eine baskenmütze. feier gute zeiten die ganze nacht. aber da scheint keine sonne, wie soll man da gut drauf sein? simon, sei die sonne meines lebens! und schenk mir deine hosenträger! das lied besteht praktisch nur aus der strophe „all night long“ und endet mit einem „yeah“. mein leben sollte auch mit einem yeah enden. yeah.

22:14
georgien hat schon viel gesehen, im gegensatz zur blinden sängerin die es vertritt. sie hat ein uneheliches kind von putin, wenn ich das richtig verstanden habe. ich glaube, man darf ihr kleid nicht kritisieren. sie ist ja blind. bei dem lied fallen auch meine augen zu.
jetzt jongliert eine serbin mit tüchern in der einspielung die ukrainische fahne zusammen. die ukrainische sängerin gefällt mir. optisch. vielleicht kaufe ich dort später meine frau. baby, ich will dein becken checken. was soll der ring am oberarm? sicher nur eine tetanusimpfung. oder ein kommunistisches kontrazeptivum. einer von den tänzern schlägt aus dem stand salti rückwärts. das ist auch beeindruckend … etwas.

22:21
endlich sehe ich die moderatoren des abends. er ist popstar, sie völkermörderin. der franzose singt vor einem chor aus orthodoxen juden. und er fährt ein golfcart auf die bühne. er sieht aus wie jesus denn er ist der messias, auf den die juden warten. und versuch immer, die milchstraße zu finden!
aserbaidschan verschießt erst einmal ein feuerwerk, bevor der als engel ausstaffierte sänger loslegt. der sänger ist immer an meiner seite, singt er. auf einer weltkarte liegt baku ganz nah bei walding.

Sirenenprobe

Am Samstag erwache ich von vielstimmigem Sirenengeheul. Der Schock fährt mir ins Mark. Verdammt, habe ich tatsächlich bis zwölf Uhr geschlafen? Ein Blick auf die Uhr beruhigt mich. 7:18 ... Gott sei Dank! Nur ein schwerer Verkehrsunfall.

Tuesday, May 20, 2008

Mantra des modernen Menschen

Sei produktiv!
Und bitte sei flexibel!
Schwör auf deine Kompetenz,
Aber schwör auf keine Bibel!

Bild dich fort!
Steh nie still!
Stillstand ist gefährlich!
Betrüg die ganze Welt,
Aber wichtig:
Bleib stets ehrlich!

Sieh die Höhe des Gehalts
Als Maßstab deines Werts!
Häng die Träume an den Nagel!
An die Arbeit häng dein Herz!

Sieh dich und deinen Chef
Als deine Kernbeziehung!
Führ mit deiner Freundin
Trotz geteilter Wohnung
Eine Fernbeziehung!

Zeig Elan!
Engagement!
Hetz dich brav ab!
Ist dein Tag dafür zu kurz?
Schaff den Schlaf ab!

köna! núans.

kea dazúa
losdiófyn

schitténi
wos ged

geznéama
gézda anéama
psúndas

swiat zea zelebríat
sdíchzei

Wednesday, April 30, 2008

ssággal

om stet
glíxgex
midíngwa
íisaglíxgex
íisadswéz
íisadríz
itschéxglig
nix

(tondok)

intasiti

im intasiti sizi ligi
draami drami gegn d wond
und da intasiti schiabtmi
fiadmi ham ins hamatlond

intasiti ziagdi viri
foa noh foan i muas do zruk
weil i oidi hoibm sochn
nima lenga duri druk

ois faschiabzi aronschiazi
ondast oisi woitass wa
ned hoibvoi iss glasl fia mi
ned hoibla fia mi is la

intasiti losmi lingi
bleib do ling solong dass ged
oba zlezd muas ahi ausi
ewi midfoan ged hoid ned

---

Eric, this Intercity did not pass through Amstetten.

---

Now also available as MP3, complete with depressing guitar chords.

Monday, April 28, 2008

A Simple Truth

There will never be no future in hedging.

Monday, April 21, 2008

wos

i moch ma soang
si song: nix ged
vu heid auf moang
oba es steht
do fest das do a so is
dass' moang zan heid wiad
wons don do is
drum wead i ma moang denga
und deng ma heid a
leida
ged nia wos weida.

Lest the Anglophone multitudes (Hello, Eric!) feel left out:

i worry
they say: nothing gets done
from today until tomorrow
but it is certain that
tomorrow becomes today
when it is there
so i will think tomorrow
and think today as well
lamentably
nothing ever gets done

Monday, April 07, 2008

Chief Rap Officer - "ghettUU"

woiding! bis in tod,
mei hoats pflasta
hoat wia oids brod
wia rohe pasta
foad hundatsiemazwanzga o im opel astra
onlog on masta
da trebbl passt
und da bass passt a

... and as a (questionable) service to the English-speaking among our viewer (sic!), a translation:

walding! until death
my hard turf
hard like old bread
or uncooked pasta
criving down the B 127 in the opel astra
sound system on chief
the treble is alright
and so is the base

Verily, we can agree on that it better be left in dialect, can we not? (Hint: we can!)

Friday, March 21, 2008

Quest for Attention

Is this not an outrage? It better be or I'll be bitter.

Thursday, March 20, 2008

TTYN Language Exchange ... Shout-outs to my Celtic buddies

Google will soon read your thoughts and publish them on the internet, and it has other great projects, too. Like Google Analytics, recently recommended to me by "friend of the blog" Sebastian. It allows proud bloggers (and people who are bloggers but try to deny it like myself) to keep track of who exactly is paying them a virtual visit and where those people are from. For me, checking my Google Analytics reports has within two days become my favourite pastime after breathing, especially since I saw the geographical distribution of my fanatic admirers:
3 ... Austria
2 ... Germany
2 ... Switzerland
1 ... United States
1 ... Ireland

I hate writing in caps or using multiple exclamation marks but WOW!!! Ireland! A proud leprechaun or shade of green, Ireland's two main population groups as TV and travel magazines have me believe, has recently viewed my blog (for more or less two seconds, as Google Analytics also tells me). Due to this breath-taking rise in international TTYN ("The Truth You Need") awareness, I have decided to give in to globalization and publish all my hot new creative material in English from now on until I grow tired of it or the Chinese invade.

My secret agenda is, of course, to collect visitors from as many exotic countries as possible. My wish-list is spearheaded by Kyrgyzstan, Madagaskar and the British Virgin Islands. So if any of your friends/relatives/organ farms live in far-away countries due to birth/marriage/imminent incarceration in their home country send them a link to this site and have them visit it under some pretense ("Dude, I found the weirdest XXX man-on-saber-toothed-tiger footage!"). If they pay this site a visit, I will send you a T-shirt (I have many old T-shirts so I might even keep that promise). If they leave a comment, I'll wash the T-shirt before mailing it.

Monday, March 10, 2008

Chief Rap Officer - "Terminware"

Ich will Lizenzgebühren
Die Konkurrenz brüskieren
Es ist zwar teuer, doch ich lass mich gern im Benz chauffieren
Um mir zu garantieren
Dass mich die Fans hofieren
Es zahlt sich aus
Jeder malt sich aus
Ich mal mein Haus aus
Mit Platinfarbe
Ich liefer Terminware
Wobei ich Benzin spare
Weil ich mit der Bahn zum Termin hinfahre
Und nicht erster Klasse, als Gepäckstück
Da ich Dreckstück
Frau'n meine Hand zu gern ans Heck drück
Und die Richter in den Strafprozessen
Brav vergessen
Das Strafmaß moderat zu bemessen
Zieht's mir das Gewand aus
Ich weiß, ich bin ein Biest
Doch mir rutscht immer die Hand aus
Mein Benz ist nur geleast
Denn mein Corsa steht im Pfandhaus
...

MP3 auf begründete Anfrage, jedoch ohne "Beat". Ich kann keinen "Beat" machen. Ich "Beat"nik(s).

Monday, February 25, 2008

Iterum Nihil Longius

Bitter schmeckt vertane Zeit,
Wenn dir einst die Stunde schlägt.
Lebe für den Tag bereit,
Da man dich zu Grabe trägt.

Friday, February 15, 2008

ima i

i hoss i hoss' i hoss' sofü i hob soan hoss i haun gnua i hau zua oba ole haun si o ole hand dageng i a i hob nix zan mön ima nua se se kuman si so guat foa se song sei do ned aso so bini oba ned wia bin i wia soidi sei? wiaso ned glei aso songs i man nua i hob nix xokt i hob nix iwa i hob fia eich nix iwa oba iwa oba iwahaupt nix nikkn dans so wiaz ima sei ima nix iwa oba eh

Thursday, February 07, 2008

I have a dream.

But once I wake up, I won't remember.

Monday, February 04, 2008

Immer wenn ich dieses Pulver ...

Unsere Kultur steht an der Schwelle zum Untergang und Schuld tragen einzig und allein die Billigfluglinien. Eines vorweg: ich habe nichts gegen die Globalisierung. Sie sorgt dafür, dass mich die Schuhe an meinen Füßen kein zwanzig Euro kosten und dass sich Millionen Chinesen lieber in stickigen Fabriken zu Tode schinden, als einen langen Marsch vor meine Haustür anzutreten. Was meinen Unmut erregt sind die Wegbereiter der Globalisierung, insbesondere Fracht- und Transportunternehmen. Wir wollen unterscheiden: ich bin kein erklärter Feind von Reedereien, auch wenn ich mir keine Maersk-Aktie um 10.000 Euro leisten kann. Sogar Speditionen kann ich tolerieren, immerhin lebe ich nicht im Unterinntal. Lediglich Fluglinien treiben mir die Zornesröte ins Gesicht. Warum? Das kann niemand sagen, nicht einmal der Richter, der mich letztes Jahr wegen versuchter Inbrandsetzung eines Jumbo-Jets verurteilt hat.
Als kleines Kind bin ich stets gern geflogen. Genau genommen bin ich als kleines Kind zweimal geflogen, nämlich nach Kreta und zurück. Danach wollten meine Eltern kein Flugzeug mehr mit mir teilen und ich blieb am Boden. Zum zweiten Mal in meinem Leben kletterte ich in Mitte der 90er ins Cockpit (und wurde zurück in die Economy Class verwiesen). Anlass und Ziel der Reise sind mir unbekannt, aber schon damals merkte ich, dass ich und die Fluggesellschaft keine besten Freunde werden würden. Wir waren einfach zu verschieden: sie hatte eine Luftflotte und ich noch keine Schambehaarung. Vollends brach mein Widerwillen aus, als nach der Jahrtausendwende die Billigfluglinien an Boden gewannen. Schon das Konzept war mir suspekt. Natürlich, man zahlte deutlich weniger für seinen Flug, aber muss ich betonen, dass ich anhin komplett gratis geflogen war, nämlich als Gast meiner Eltern? Das plötzliche Ende von deren Großzügigkeit und das Ausdembodenschießen dubioser Lufttransportfirmen konnten kein Zufall gewesen sein. Mein Vertrauen in Gott und die Welt war erschüttert. Ich war stets ein schüchternes Kind gewesen, aber nun zog ich mich vollkommen zurück. Ich verbrachte Tage und Nächte am Fenster und führte Buch über Zahl, Farbe und Dicke der Kondensstreifen, die den Himmel über unserem Haus durchkreuzten wie Narben der Wunden, die der billige Flug meiner Seele geschlagen hatte. Etwa um die selbe Zeit stürzten die Türme des World Trade Centers unter andauerndem Flugzeugbeschuss in sich zusammen. Kreidebleich verfolgte ich die Bilder vor dem elterlichen Fernseher. Immerhin dessen Benützung war mir noch gebührenfrei gestattet. Ein Gedanke ließ mich nicht mehr los: WTC … CWG … wie knapp war ich dem Tod von der Schippe gesprungen? Die nächsten Wochen verbrachte ich im Keller. Meine Freunde wandten sich von mir ab und flogen günstig nach London, Lissabon und Kopenhagen. Anfang 2002 konnte ich mich überwinden, die Kellertreppe hochzusteigen. Ich verließ das Haus mit Sonnenbrille und falschem Bart und trat den Weg aufs Gemeindeamt an, um eine neue Idntität anzunehmen.
Mit meinem neuen, auf den Namen Costa Potente lautenden Pass buchte ich von einem maltesischen Internetkaffee aus einen Platz auf einem Ryanair-Flug von Bremen nach Riga. Kenne den Feind, sagt schon Konfuzius. Konfuzius sagt viele Dinge, dachte ich mir am Tag des Abflugs und hätte vor Angsträmpfen beinahe nicht das Bett verlassen. Ich riss mich zusammen. Der Bremer Flughafen ist sauber und modern, bis auf den Teil, von dem aus Ryanair die Verdammten in alle Höllen dieser Welt katapultiert. Ich fühlte mich wie in einem IKEA-Möbelhaus, mit ähnlich hoher Inzidenz von Blau, schreienden Kleinkindern, und Gelb. „Willkommen, Herr Potente!“ sagte der Transvestit am Gate. Meine Verkleidung hielt. Ich konnte ruhiger atmen. Es zeigte sich bald, dass meine frühere Flugerfahrung hier von geringem Wert war. Oben war unten, gestern war links und statt in einer Schlage stellte man sich in einer pulsierenden Traube zum Boarding an. Blessiert, aber lebend gelangte ich an Bord des altersschwachen Fliegers. Bei Ryanair herrschte das Prinzip einer freien Sitzplatzwahl.und so wählte ich den einen Sitzplatz, der noch frei war. Ich sank in die Bestuhlung, während sich im Gang die Leute auf den Stehplätzen um die Haltegriffe zu streiten begannen. Der Flieger hob ab. Ich hatte es geschafft. Nun würde mich nicht einmal Easyjet aufhalten können. Die letzten Gebäude des Bremer Elbhafens verschwanden in der Nebeldecke und die letzten Reste meines Frühstück verschwanden in meinem Zwöffingerdarm. Mein Magen knurrte. Nach einer Stunde wurde der Hunger übermächtig. Ich blickte vor und zurück. Dunkel meinte ich mich an einen Handwagen oder eine Art große magische Truhe erinnern zu können, die den Mittelkorridor hinauf- und hinunterschwebte, Essen von kunststoffartiger Konsistenz in Plastikschalen verteilend. Aber – ach! – die Rettung blieb aus. Ich schrie. Ich tobte. Ich brach zusammen und verbarg meinen ausgemergelten Körper unter dem Vordersitz, was möglich war, da ich mein Handgepäck in den Fächern unter der Kabinendecke verstaut hatte. Meine zitternde Hand streifte ein laminiertes Pappschild. Das Bordmenü. Mein Blick fiel auf die Preise und meine Augen weiteten sich schreckerfüllt. Das also war es. Nimmer war ich unerkannt an Bord gegangen – die Billigflieger hatten mir eine Falle gestellt und ich war ihnen wie ein blindes Huhn vors Schlachtmesser gelaufen. Und jetzt: Geld oder Leben! Vor meinen Augen begann sich das Flugzeuginnere zu drehen. Ich fühlte meine Beine nicht mehr. Mein Körper begann bereits, sich selbst zu verdauen. „Ich bin zu jung zum Sterben!“, rief ich mit schwindender Kraft. Dann wurde mir schwarz vor Augen.
Den Aussagen meiner Mitreisenden entnehme ich folgendes Bild über den Rest des Fluges: ein Erzengel stieg aus den himmlischen Sphären herab und ergriff von meinem Körper Besitz. Er führte meine Hand an mein Portmonnaie und ließ mich ein Sandwich von mittlerer Größe ordern. Wäre ich der Tschad gewesen, der Preis hätte alle Fortschritte im Zuge des Entschuldungsprogramms für die ärmsten Staaten der Welt zunichte gemacht. In Riga verließ ich den Flieger. Ich lebte, aber ich hatte nur noch die Kleider, die ich am Leibe trug. Costa Potentes weltumspannendes Imperium fensterloser Kellerräume gehörte nun Ryanair. Ich zuckte die Schultern und ließ mich Lettland nieder. Später brachte ich es bis zum Ministerpräsidenten, doch die Erinnerung an jenen schicksalhaften Flug ließ mich zeit meines Lebens nicht mehr los. Es ist eine traurige Geschichte, aber ich musste sie erleben, um sie erzählen zu können.

Sunday, January 27, 2008

They Thought It Lost

Christian Spekulatius –
DIE WAHRHEIT



1927 geboren als Don Alejandro de la Ipojondría in Lissabon

1929: Doktorat für Zahnheilkunde an der Universität Heidelberg

1931: Rede vor dem britischen Unterhaus (Vorschlag der Einführung eines Polizeistaates)

1934: mit überragender Mehrheit zum Vorsitzenden der KPdSU gewählt, obwohl nicht als
Kandidat gemeldet

1935: Abschluss der "Theorien über die kalte Fusion"

1937: aus Zeitmangel Übergabe der Führung der SU an Genosse Dschugaschwili

1941: das Weiße Haus ignoriert eine von mir eingereichte Warnung betreffend Pearl Harbour

1942: Gründung der "Internationalen Atomenergiebehörde"

1943: erfolgreiche Ein-Mann-Einkesselung der deutschen Truppen bei Stalingrad

1944: Empfang eines anonymen Drohbriefes mit dem Stempel der Reichskanzlei

1945: Diebstahl meiner Aufzeichnungen über die Atomenergie durch die Amerikaner, eine Klage vor dem Obersten Gerichtshof wird abgewiesen

1947: erfolglose Teilnahme am Hitlerattentat vom 14. August

1950: nachträgliches Ablegen der Matura

1952: Inhaber des Lehrstuhls für Paläoquantenchemie an der Erzfürstlichen Hochschule Karachi

1953: Beendigung des Koreakrieges durch Organsiation einer Bridgepartie zwischen Eisenhower, Tse-Tung, Chruschtschow und mir. Gewinn des Spiels durch mich.

1954: eine Anklage auf Betrug vor dem Kaiserlichen Schwurgericht in Chicago erweist sich als haltlos

1956: das britische Unterhaus debattiert erneut über meinen Polizeistaat-Vorschlag

1961: Landung auf dem Mond. Vor Weiterflug zum Mars Hinterlassung einer Grußkarte für Armstrong

1964: Gründung der "Bangladesh Mining Inc."

1965: Konkurs der "Bangladesh Mining Inc." durch Fehlspekulationen

1966: Der ehemalige Vorstandsvorsitzende der "Bangladesh Mining Inc." wird in Rio de Janeiro
erschossen aufgefunden, Dankschreiben an den Chef des brasiliansichen Inlandsgeheimdienstes

1967: Bau der Transatlantischen Brücke (vom US-Geheimdienst bis heute geheimgehalten), Beginn des Studiums der Nederlandistik in Paris

1968: nach Streit mit der Professorenschaft Anzettelung von Studentenunruhen

1969: Neil Armstrong und sein Kollege Muhammad Al-Sharif finden meine Grußkarte auf dem Mond. Armstrong erschlägt Al-Sharif, da dieser die Karte nicht vernichten will

1970: das britische Unterhaus gibt den Diebstahl von parlamentarischen Protokollen aus den frühen Dreißiger Jahren bekannt

1973: Erringung des Sieges in der Schlacht von Mexico City, Auflösung der "Lateinamerikanischen Polizeirepublik"

1975: Gründung der "Freien Demokratie Mururoa"

1977: Unbekannte gründen eine Sekte zu meinen Ehren

1979: Herausgabe der Neufassung der Bibel - Audienz beim Papst betreffend meiner Geschichte von Jonas und dem Walfisch (Johannes Paul II.: "unglaubwürdig und absurd")

1982: erste erfolgreiche Klonung eines menschlichen Wesens in der FD Mururoa, Aufbau einer gewaltigen Armee

1984: Schaffung einer zweiten Identität in Österreich, Änderung des zweiten Vornamens von Spekulatius auf Walter zwecks Unauffälligkeit, Massenselbstmord der "Spekulanten" nach meiner Weigerung, sie in einem Raumschiff zu entführen

1985: eine mururoische Invasion vor Los Angeles schlägt fehl

1986: endgültige Vernichtung der FD Mururoa durch amerikanische Truppen,

1989: versehentliche Öffnung der Sowjetunion durch Gorbatschow, bei meinem Eintreffen am Flughafen von Moskau ist die Entwicklung nicht mehr aufzuhalten

1991: erfolgreiche Expedition zum Kilimandscharo, Auffindung eines Jungbrunnens

1994: ein Anschlag der mir bis dahin unbekannten "Volkswehr Mururoa" auf ein Weingut in der Champagne schlägt fehl, Flucht nach Oberösterreich (zuvor Einnahme von Jungbrunnenwasser, um günstigeres "Kinderticket" zu bekommen)

1996: endgültige Vernichtung Mururoas durch französische Atomwaffen

1998: Streit mit dem Direktor eines Linzer Gymnasiums betreffend meiner 1950 abgelegten Matura (Franz Mayr: "Das ist gefälscht!")

1999: Direktor Mayr geht nach einem Drohschreiben des "Mururoischen Exilschützenfestes" überstürzt in Pension

2001/2: telefonisch beauftragte Einheitswährung Euro wird eingeführt

2002: Bezichtigung der Lüge durch Nachfolger von Mayr - Maßnahmen gesetzt, weitere Aufzeichnungen folgen!

Sunday, January 13, 2008

dass man sich darüber im klaren hätte sein können dass es nichts wird stand im prinzip von vornherein fest insofern als man stets dazu neigt über unsicheres zukünftiges annahmen zu treffen basierend auf erfahrungen der vergangenheit die nicht notwendigerweise mit diesem zukünftigen in verbindung stehen müssen und es auch meistens nicht tun was zu einer komplett fehlgeleiteten erwartungshaltung des individuums angesichts des auf es zukommenden führt was naturgemäß enttäuschung auslöst wenn die deckungsgleichheit von erwartung und ergebnis nicht einmal im ansatz gegeben ist